Respect Habitats - Preserve Nature
Der Klimaschutz bzw. das Problem der globalen Erwärmung ist nur ein Aspekt beim Schutz von Lebensräumen. Es bedarf einer umfassenden neuen ökologischen Ethik zum Erhalt und der Weiterentwicklung von Lebens- aber auch Wirtschaftsräumen.
Ökologisch richtiges Verhalten muss ökonomisch vernünftig sein, da nur so eine umfassende Akzeptanz und damit Umsetzungskraft erreicht werden kann.
Derzeit scheint die Bedrohung durch den Klimawandel nur eine von vielen Belastungen für die Ökosysteme durch menschliche Aktivitäten zu sein. Direkte Eingriffe wie Abholzung der Regenwälder, Wilderei, Überfischung und Schadstoffbelastung sind derzeit eine akutere Bedrohung. Allerdings sind die aktuellen Warnungen vor einer schon jetzt nicht mehr umkehrbaren Erderwärmung ein verstärkter Grund zur Sorge.
Die Diskussion, ob es überhaupt eine Gefahr gibt, ist inzwischen gestoppt. Die Skeptiker und Leugner werden immer ruhiger. Die Darstellungen des IPCC werden inzwischen als Fakten gesehen. Es gibt Wissenschaftler, die sogar von einer Unterschätzung des Problems durch das IPCC ausgehen.
Wir müssen uns mit anstehenden Veränderungen vermutlich abfinden und uns anpassen.
Kennen wir die richtigen Maßnahmen, um das komplexe Problem zu lösen? Können wir überhaupt steuernd eingreifen ohne andere Probleme zu verstärken?
Sind politische Maßnahmen geeignet die Probleme zu lösen? Es stellen sich wichtige Fragen wie z.B. nach der künftigen Verteilungsgerechtigkeit.
Es müssen weitere ökonomische Mechanismen und Märkte entwickelt werden, die das ökologische System durch wirtschaftliche Anreize stabilisieren. Vorhandene Anreizsysteme gehen oft in die völlig verkehrte Richtung.

